Acht Jahre Haft für Maja T. in Ungarn – ein Weckruf gegen die Verharmlosung des Linksextremismus in Deutschland

Das Budapester Stadtgericht hat heute Simeon Trux alias ‚Maja T.‘ zu acht Jahren Haft verurteilt. Die Person wurde wegen Beteiligung an brutalen Angriffen auf Teilnehmer eines rechtsextremen Aufmarsches im Februar 2023 in Budapest schuldig gesprochen, darunter versuchte lebensgefährliche Körperverletzung und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung. Dazu erklärt der Fraktionsvorsitzende der AfD, Nikolaus Kramer:

„Tatvorbereitung, Hergang, Prozess und das jetzige Urteil zeigen eindrucksvoll, wie gefährlich Linksextremismus ist und wie konsequent er bekämpft werden muss. ‚Maja T.‘ und die Komplizen haben mit Teleskopschlägern, Gummihämmern und Pfefferspray Menschen schwer verletzt. Das ist keine Meinungsäußerung und kein Protest, sondern die Legitimierung von Gewalt als politisches Mittel gegen Andersdenkende. Extremismus jeder Art, ob links, rechts oder religiös, ist eine Gefahr für die Demokratie.

In Deutschland wird Linksextremismus viel zu oft verharmlost und besonders in Großstädten und Hochschulmilieus als ‚gut gemeint‘ oder als bloßer Protest relativiert. Gleichzeitig wird Rechtsextremismus zu Recht sensibel und konsequent verfolgt. Diese Doppelmoral verzerrt die Wahrnehmung und schwächt die Demokratie. Denken wir nur an den linksterroristischen Anschlag der Vulkangruppe auf die Berliner Strominfrastruktur im Januar 2026, der Tausende in Kälte und Dunkelheit stürzte.

Ungarn zeigt, dass man Linksextremismus ernst nehmen kann. Deutschland muss endlich nachziehen. Die AfD-Fraktion Mecklenburg-Vorpommern fordert daher den Extremismus jeder Art konsequent und ohne politische Scheuklappen zu bekämpfen. Es darf keine Relativierung linksextremer Gewalt als bloßen Protest mehr geben. Zudem müssen Propagandadelikte wie bei Rechtsextremen gezählt und linksextreme Straftaten nicht systematisch untererfasst werden.

Im Auftrag für unser Land und die Zukunft unserer Kinder.