Nicht Fachkräfte, sondern neue Sozialstaatsbelastungen

Seit Jahren wird den Bürgern eingeredet, mehr Migration bedeute automatisch mehr Fachkräfte und damit mehr Sicherheit für unseren Sozialstaat. Doch die nüchternen Zahlen erzählen eine andere Geschichte. 26,3 Prozent der Bevölkerung in Deutschland haben inzwischen einen Migrationshintergrund, insgesamt 21,8 Millionen Menschen. Seit 2005 ist diese Zahl um 67 Prozent gestiegen.

Besonders aufschlussreich ist der Blick auf die jungen Jahrgänge. Bei den 25- bis 34-jährigen Eingewanderten haben 36 Prozent keinen beruflichen Abschluss und sind weder in Ausbildung noch im Studium. In der Gesamtbevölkerung liegt der entsprechende Anteil bei nur 17 Prozent. Wer in großer Zahl gering qualifizierte Zuwanderung ins Land holt, stärkt nicht automatisch den Sozialstaat, sondern erhöht vielfach dessen Belastung. Mehr Druck auf Transferleistungen, mehr Druck auf Bildungs- und Integrationssysteme, mehr Druck auf den ohnehin angespannten Wohnungsmarkt. Dies gehört zu einer ehrlichen Debatte dazu!

Im Auftrag für unser Land und die Zukunft unserer Kinder.