Sozialstaatsplünderung

Die Debatte um Bärbel Bas Aussage offenbart ein grundlegendes Problem deutscher Sozialpolitik: Zwischen politischer Rhetorik und statistischer Wirklichkeit klafft eine erhebliche Lücke. Der Anteil ausländischer Leistungsbezieher in der Grundsicherung ist seit 2005 von 18,8 % auf 47,6 % im Jahr 2025 deutlich gestiegen. Damit entfällt inzwischen nahezu jeder zweite Leistungsfall auf Menschen ohne deutschen Pass.

Auch die jüngeren Arbeitsmarktdaten bestätigen diese Entwicklung. Bei einem Bevölkerungsanteil von etwa 17 % machten Ausländer im Januar 46,5 % der ALG-II-Bezieher aus. Gleichzeitig liegt ihre Arbeitslosenquote mit 15,2 % fast doppelt so hoch wie die allgemeine Quote von 7,7 %.

Wer Milliardenbeträge in der Grundsicherung ignoriert – 2025 laut Bericht 21,7 Milliarden Euro an ausländische Bezieher –, verweigert sich der notwendigen Debatte über Fehlanreize, Integrationsdefizite und die Tragfähigkeit des Sozialstaats. Eine echte Sozialstaatsreform, wie sie jetzt Schwarz-Rot anstrebt, kann es nur geben wenn man auch das Migrationsthema endlich ehrlich und ohne linksideologische Scheuklappen angeht.

Im Auftrag für unser Land und die Zukunft unserer Kinder.