Die Lage der deutschen Wirtschaft spitzt sich dramatisch zu. Immer mehr Betriebe kämpfen nicht mehr nur um Gewinne, sondern um ihr Überleben. Nach der aktuellen ifo-Umfrage sieht jedes zwölfte Unternehmen in Deutschland den eigenen Fortbestand gefährdet. Im Einzelhandel liegt der Anteil sogar bei 17,4 Prozent – ein neuer Höchststand. Auch Dienstleistungen, Gastronomie, Beherbergung, Industrie und Bau stehen massiv unter Druck.
Die Krise ist in der Mitte unserer Wirtschaft angekommen. Sie trifft nicht nur die großen und sichtbaren Konzerne, sondern den Bäcker im Ort, das Bauunternehmen in der Region, den Familienbetrieb in zweiter Generation und den Händler in der Innenstadt. Die Ursachen sind bekannt: schwache Nachfrage, fehlende Aufträge, hohe Energie- und Betriebskosten, steigende Bürokratie und immer neue staatliche Belastungen. Viele Unternehmer berichten von Liquiditätsengpässen, weil Kunden sparen oder selbst insolvent werden. Die Krise frisst sich durch Lieferketten und Regionen.
Die Mittelständler haben die Beschwichtigungsformeln der Regierung satt und wollen endlich echte Entlastungen bei Steuern und Abgaben. Investitionen müssen erleichtert, Steuern und Abgaben gesenkt und Genehmigungen beschleunigt werden.