Im Mai 2021 erklärte Sozialministerin Stefanie Drese über Kinder und Jugendliche:
„Ihre Freiheit war nie in Gefahr.“
Bemerkenswert ist, was sie unmittelbar danach selbst einräumte: Kita- und Schulschließungen seien ein „sehr harter Eingriff auch in das Leben von Kindern und Jugendlichen“ gewesen.
Erst keine Gefahr für ihre Freiheit – dann der eigene Eingriff als „sehr hart“ bezeichnet.
Kinder und Jugendliche mussten Kontaktbeschränkungen, geschlossene Schulen und Kitas sowie massive Einschnitte in ihren Alltag hinnehmen. Drese selbst sprach von Lernrückständen, psychischen Problemen und sozialen Folgen.
Gerade die Folgen der Corona-Politik für die Jüngsten dürfen nicht kleingeredet werden.
Wer solche Eingriffe verantwortet hat, muss sich heute auch an seinen eigenen Worten messen lassen.
Corona aufarbeiten. Auch und Gerade im Interesse unserer Kinder.
(Bildquelle: IMAGO/ BildFunkMV)